Praktikumstagebuch für die Dreher?Ausbildung
Das mehrt?gige Praktikum im Drehen ist erfolgreich abgeschlossen. W?hrend dieses Praktikums habe ich mich umfassend mit dem Aufbau? und Funktionsprinzip konventioneller Drehmaschinen, Typenbezeichnungen, grundlegenden Bedienverfahren sowie zentralen Kenntnissen der metallenen Zerspanung auseinandergesetzt. Von der ersten Bekanntschaft mit Drehmaschinen und dem Erlernen der Bedeutung der Typencodes über das Verst?ndnis der drei Haupt?Zerspanungsparameter und verschiedener Bearbeitungsverfahren bis hin zur eigenst?ndigen Durchführung grundlegender Arbeitsg?nge wie Bohren, Au?endrehen, Gewindedrehen und R?ndeln habe ich meine theoretischen Grundlagen der spanenden Fertigung vertieft und meine praktischen F?higkeiten erweitert. Dabei wurde mir bewusst, wie streng, pr?zise und regelkonform die Anforderungen im Bereich der metallverarbeitenden Industrie sind. Im Folgenden werden meine Lerninhalte, praktischen Arbeiten und Erkenntnisse dieses Dreher?Praktikums detailliert dokumentiert.
Zu Beginn des Praktikums führte uns der Dozent zun?chst in die theoretischen Grundlagen der Drehmaschinen ein und erl?uterte vor allem die Namensgebung konventioneller Horizontal?Drehmaschinen. Dies stellt das grundlegende Einstiegswissen für Dreher dar und war ein zentraler Lerninhalt w?hrend meines Praktikums. Früher hatte ich keine Vorstellungen von den Typenbezeichnungen von Drehmaschinen. Durch systematische Unterweisung habe ich die Bedeutung der Codierungen der beiden klassischen Horizontal?Drehmaschinen C620?1 und CA6140 vollst?ndig verstanden und die Unterschiede zwischen alten und neuen Typen sowie deren Leistungsunterschiede herausgearbeitet.
Bei der C620?1 handelt es sich um eine herk?mmliche ?ltere Horizontal?Drehmaschine, die ein klassisches Altger?t in Fabriken darstellt. Der erste Buchstabe C im Typencode steht für die Maschinenkategorie Drehmaschine. Die Ziffer?6 weist auf die Bauform als Horizontal?Drehmaschine hin und grenzt diese gegenüber Vertikal?Drehmaschinen ab. Die Zahl?20 gibt den zentralen Maschinenparameter an, n?mlich den maximalen Bearbeitungsradius zwischen der Maschinenauflage und der Hauptspindel, wodurch der maximale Bearbeitungsdurchmesser festgelegt wird. Der Bindestrich zeigt an, dass es sich um ein ?lteres Basismodell handelt, die abschlie?ende Ziffer?1 bedeutet eine einmalige konstruktive ?berarbeitung des Ger?ts. Im Vergleich zu modernen Drehmaschinen verfügt die C620?1 über einen einfachen Aufbau und nur grundlegende Funktionen. Aufgrund ihrer konstruktiven Grenzen lassen sich nur wenige Werkstoffe bearbeiten, der verfügbare Bearbeitungsdurchmesser ist begrenzt, zudem gibt es wenige Drehzahlstufen mit geringer Einstellgenauigkeit. Sowohl die Bearbeitungsgenauigkeit als auch die Arbeitseffizienz fallen gering aus. Heutzutage wird sie haupts?chlich für grobe Vorbearbeitungen im Rahmen von Ausbildungszwecken sowie für einfache Arbeiten in ?lteren Werkshallen eingesetzt.
Die CA6140?Drehmaschine hingegen ist ein modernes Ger?t, das heute sowohl in Ausbildungs? als auch in industriellen Fertigungsbetrieben weit verbreitet ist und deutlich bessere Leistungen als die ?ltere C620?1 aufweist. Der Buchstabe C steht wiederum für eine Drehmaschine, d
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